Arbeitsvertrag praktikum Muster ihk

Posted by on July 11, 2020

Die Pflichtpraktika der Ingenieurstudenten fallen durch eine dreiseitige Vereinbarung. Wenn der Schüler ein Praktikum gefunden hat, muss er die Unterzeichnung einer Vereinbarung durch die drei betroffenen Parteien (Firma, Schule, Schüler) veranlassen und jedem Unterzeichner eine Originalkopie zur Verfügung stellen. Bei Praktika außerhalb der Schweiz muss der Student überprüfen, ob sich der Versicherungsschutz durch seine Versicherungspolice auf das Land erstreckt, in dem das Praktikum stattfindet. Für bestimmte Länder (z.B. USA, Japan) wird empfohlen, eine zusätzliche Versicherung zu erhalten, um bestimmte mögliche medizinische Kosten zu decken, die nicht durch die obligatorische Krankenversicherung der Schweiz (LAMAL) versichert sind. Während der Arbeit für ein Unternehmen muss sich der Student verpflichtet haben, die Vertraulichkeit der im Unternehmen erhaltenen Informationen zu respektieren. Die Praktikums- und Master-Projektvereinbarungen der Schule erläutern im Detail, wie Vertraulichkeit verwaltet werden muss und diese Vorlagen als maßgeblich zu diesem Thema betrachtet werden sollten. Wenn der Student sein Praktikum aus der auf ISA bereitgestellten Liste gefunden hat, muss er seine Erstanmeldung aktualisieren, indem er die erforderlichen Felder ausschließt (genaue Praktikumstermine, Kontaktdaten für den Praktikumsleiter usw.). Es ist wichtig, dass diese Informationen auf dem neuesten Stand sind, da sie die Grundlage für die Übermittlung der Praktikumsbewertung an die richtige Person bilden. Die Unterzeichnung der dreiseitigen EPFL-Vereinbarung steht der Aufnahme eines gesonderten bilateralen Vertrags zwischen dem Unternehmen und dem Studierenden nicht entgegen.

Der Oberste Gerichtshof entschied jedoch, dass es keine “Arbeit” im Sinne eines Arbeitsvertrags gibt, wenn die Tätigkeiten in erster Linie dazu dienen, die Kenntnisse und Fähigkeiten des Praktikanten zu erweitern, auch im Lichte des Abschlusses seines Studiums. Ist dies der Fall, gilt das Verhältnis zwischen dem Unternehmen und dem Praktikanten nicht als Arbeitsvertrag.1 Handelt es sich bei dem Praktikumsvertrag nicht um einen Arbeitsvertrag, sondern um eine Praktikumszulage, so wird der Praktikumsvertrag als sogenanntes fiktives Arbeitsverhältnis (steuer- und sozialversicherungszwecke) qualifiziert. Das bedeutet, dass der Praktikant, der eine Praktikumszulage erhält, in die Lohnabrechnung einbezogen werden muss, da das Unternehmen in diesem Fall auch Einkommensteuer, Nationale Versicherungsbeiträge und Arbeitgeberabgabe nach dem Krankenversicherungsgesetz von der Praktikumszulage abziehen muss.2 Von einer Praktikumszulage kann in diesem Zusammenhang jedoch keine Rede sein, wenn die Zulage nur angemessene und tatsächliche Kosten wie Reisekosten abdeckt.3 Der Praktikumsvertrag ist nicht ausdrücklich gesetzlich geregelt. Es steht den Parteien daher grundsätzlich frei, sich auf die Bedingungen zu einigen, unter denen der Praktikumsvertrag geschlossen wird.

Simple Business by Nimbus Themes
Powered by WordPress

Font Resize
Contrast